Ginseng optimiert das Herz-Kreislauf-System

Zahlreiche wissenschaftliche Studien beweisen, dass Ginseng an vielen Stellen des menschlichen Organismus eingreift und so in der Lage ist, komplexe Funktionsabläufe der Organsysteme und ihre Wechselbeziehungen untereinander auszugleichen und zu optimieren.
Gesunde Menschen spüren diese Wirkungseigenschaften nicht unmittelbar – eine Ginsengeinnahme kann hier jedoch als Präventivmaßnahme einen wertvollen Beitrag in der Gesundheitsvorsorge leisten.
Bei einsetzenden Belastungen wird der Körper mit Hilfe des Ginsengs schneller in die Lage versetzt, sich besser gegen störende, krankmachende Einflüsse zu schützen und auf vorliegende Belastungen zu reagieren – er „adaptiert“ sich.

Themen:

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Herz der Hüter von Seele und Geist. Diese Sicht spiegelt die Tatsache wider, dass das Herz und der Kreislauf unseren Körper in Schwung halten und sozusagen der Motor unseres Lebens sind. Heutige Lebensgewohnheiten (Zigaretten- und Alkoholkonsum, Ernährungsweise, Stress etc.) beanspruchen das Herz-Kreislauf-System jedoch oftmals in anderer Weise, als dies eigentlich unserer Natur entspricht. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören daher weltweit zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten und Todesursachen.So sind vorbeugende bzw. therapeutische Maßnahmen zur Verhinderung bzw. Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen von großer Bedeutung.
Die Wirkung von Ginseng in Bezug auf eine positive Beeinflussung des Herz-Kreislauf-Systems und somit ein vermindertes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, wird in Asien schon seit Jahrtausenden genutzt. In China wird deshalb Arzneimitteln zur Behandlung von Infarkten und Herzkrankheiten bereits traditionell Ginseng beigefügt. Aber auch moderne wissenschaftliche Studien (Teil 1, Teil 2) belegen dessen Wirksamkeit:

Ginseng

  • gleicht den Blutdruck aus, d. h. er wirkt sowohl blutdrucksenkend als auch blutdrucksteigernd
  • erweitert die Blutgefäße und führt zu einer besseren Durchblutung des Gesamtorganismus
  • verbessert den Stoffwechsel und die Kontraktionskraft des Herzmuskels
  • stimuliert die Synthese von Blutbestandteilen (z.B. rote und weiße Blutkörperchen; Hämatopoese)
  • beugt Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und Thrombosen vor
  • reguliert den Cholesterinspiegel
  • aktiviert den Fettstoffwechsel
  • optimiert den Energiehaushalt
  • schützt die Blutgefäße durch Abfangen freier Radikale
  • baut Stresssymptome ab

Blutdruck

Unser Herz vollbringt täglich Höchstleistungen: Es muss ca. 100.000-mal am Tag schlagen und pumpt dabei etwa 7000 Liter Blut durch den Körper. Die Kraft, die der Herzmuskel hierbei aufwenden muss, um den Blutkreislauf in Gang zu halten, drückt sich im Blutdruck aus. Beim Durchströmen der engen Blutgefäße muss das Blut stets einen gewissen Widerstand überwinden. Je enger die Gefäße, umso mehr Druck muss das Herz aufwenden, um den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Eine Folge kann erhöhter Blutdruck sein, wobei eine ständige Überlastung das Herz und die Gefäße schädigt, und auch Organe durch schlechtere Durchblutung in Mitleidenschaft gezogen werden. Die gefährlichsten Folgen dieser Entwicklung sind Herzinfarkt, Nierenschäden, Schlaganfall oder sogar Hirnblutungen.

Klinische Studien bezüglich der kardiovaskulären Effekte von Ginseng zeigen, dass dessen Wirkstoffe, abhängig von der körperlichen Ausgangslage des Patienten, den Blutdruck stets im Sinne einer Normalisierung und Stabilisierung absenken oder anheben.
Eine Erklärung hierfür liefern die Inhaltsstoffe, die Ginsenoside, die einerseits Gegenspieler sind, sich jedoch außerdem harmonisch ergänzen.So ist der blutdrucksenkende Effekt hauptsächlich auf das Ginsenosid Rb1 zurückzuführen, das die Blutgefäße entspannt und somit den Blutdruck senken kann. Auch Adenosin, ein weiterer Inhaltsstoff des Ginsengs, hat gefäßerweiternde, also blutdrucksenkende Eigenschaften. Ein Anstieg des Blutdrucks hingegen lässt sich auf das Ginsenosid Rg1 zurückführen. Außerdem kann Ginseng – anders als viele Medikamente – den Stoffwechsel des Herzmuskels und somit die Pumpleistung langfristig verbessern, und gewährleistet nicht nur eine kurzfristige Unterstützung.

Bevor Bluthochdruck eine sichtbare Schädigung an den Gefäßinnenwänden verursacht, treten funktionelle Störungen des vaskulären Endotheliums auf. Diese, die Wände der Gefäße des Herz-Kreislauf-Systems auskleidende Zellschicht, ist mehr als eine bloße Beschichtung der Gefäßwand. Sie ist in eine Vielzahl verschiedenster physiologischer Prozesse eingebunden:

  • Sie reguliert als Barriere den Stoffaustausch zwischen Gewebe und Blut.
  • Sie produziert für die Regulation des Blutdruckes wichtige Substanzen wie z. B. Stickstoffmonoxid (NO), das der Regulation desTonus (Spannungszustand) der Gefäßmuskulatur im Herz-Kreislauf-System dient
  • Weiterhin beeinflusst sie die Fließfähigkeit des Blutes, u. a. durch Hemmung und Aktivierung von Gerinnungsprozessen.
  • Das Endothel spielt auch eine wichtige Rolle bei Entzündungsvorgängen. Verschiedene körpereigene oder mikrobielle Substanzen können das Endothel lokal aktivieren. Diese Aktivierung führt dazu, dass bestimmte weiße Blutkörperchen aus dem Blut sich an das Endothel binden und ihrerseits aktiviert werden. Die aktivierten Leukozyten wandern dann durch das Endothel in das darunter liegende Gewebe und helfen dort, Infektionen zu bekämpfen.
  • Die Entstehung neuer, von bereits vorhandenen Blutgefäßen ausgehenden Gefäßen erfolgt ebenfalls durch Endothelzellen (Angiogenese).

Daher hat eine Funktionsstörung des Endothels (Endothel-Dysfunktion), z.B. hervorgerufen durch zu hohen Blutdruck, stets gravierende pathologische Folgen. So wird eine Verletzung der Endothelzellschicht in der medizinischen Forschung als mögliche Ursache für die Bildung von Arteriosklerose vermutet.
Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema zeigten, dass eine langfristige Einnahme von Ginseng eine Funktionsstörung der die Blutgefäße auskleidenden Zellschicht (endotheliale Dysfunktion) in Zusammenhang mit Bluthochdruck verbessert und somit Folgeschäden verhindert.

Andere Studien, die sich mit dem Einfluss von Ginseng auf das Endothel (Auskleidung der Gefäßinnenwände) bzw. auf eine allgemeine Senkung des Bluthochdrucks befassten, brachten folgende Ergebnisse:

  • Ginseng fördert die Vermehrung vaskulärer Endothelzellen und unterstützt deren physiologische Funktionen.
  • Ginseng hemmt die Produktion und fördert den Abbau von Endothelin. Dieses Peptid ist eine blutgefäßverändernde (vasoaktive) Substanz und Bestandteil des körpereigenen Systems zur Regulierung des Blutdruckes mit gefäßverengender und damit blutdrucksteigernder Wirkung. Insbesondere bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzinsuffizienz und Arteriosklerose wird häufig ein erhöhter Endothelinspiegel beobachtet. Er beeinträchtigt auch die Kontraktionsfähigkeit des Herzens, den Herzrhythmus sowie die Durchblutung der Nieren. Seit einiger Zeit wird auch die Bedeutung von Endothelin bei verschiedenen Krebsarten, vor allem Prostata- und Brustkrebs, diskutiert.
  • Ginseng beschleunigt die Synthese von Stickoxid, das einen herzstärkenden Effekt besitzt.
  • Ginseng senkt sowohl den systolischen (Auswurfkraft des Herzens) als auch diastolischen (Dauerdruck im arteriellen Gefäßsystem) Blutdruck, wobei diese Regulation insbesondere tagsüber wirksam ist. Er vermag auch das Auftreten extremer Spitzenwerte des Blutdrucks (systolisch > 140 mm Hg; diastolisch > 90 mm Hg) zu verringern.

So zeigt Ginseng mit seinem breiten Wirkungsspektrum eine umfassende positive Wirkung beim Auftreten von zu hohem bzw. niedrigem Blutdruck und dessen Folgeerkrankungen.

Blutbild und Blutfette

Verschiedenste Zellstudien ergaben, dass die Ginseng-Inhaltsstoffe sich auch positiv auf die Blutbildung auswirken.
Mit dem als Hämatopoese benannten Vorgang wird die Bildung der Blutzellen aus Stammzellen des Knochenmarks und deren Reifung bezeichnet. Unter dem Einfluss diverser Faktoren reifen innerhalb kurzer Zeit die unterschiedlichen Zellen des Blutes (z. B. rote und weiße Blutkörperchen, Blutplättchen) und des Immunsystems heran. Die Synthese der hierfür notwendigen Bestandteile (Nukleinsäuren, Proteine, Lipide) wird durch Ginseng stimuliert. Auch die Aktivität von Erythropoietin, einem Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt, wird durch Ginseng stimuliert und er kann so im Falle einer Blutarmut (Anämie) oder vorbeugend bei Schädigungen durch Chemo- bzw. Strahlentherapien Hilfe bieten.

Grundsätzlich sind Lipide („Fette“) für den Organismus wichtig, da sie zahlreiche biologische Funktionen im Körper erfüllen. So dienen sie z. B. als Energiespeicher, Botenstoff, Membranbaustein, Signalmolekül oder sind an der Bildung von Hormonen, Vitamin D oder Gallensäure beteiligt.
Auch das Cholesterin gehört zu den Fetten und wird von der Leber hergestellt bzw. über die Nahrung (insbesondere tierische Fette, Innereien, Eigelb) aufgenommen. Man unterscheidet das „gute“ HDL-Cholesterin vom „schlechten“ LDL-Cholesterin, wobei es sich hierbei um Transporteiweiße handelt, die zur Bindung und zum Transport von Cholesterin fähig sind. Allgemein wird ein hoher HDL-Cholesterinspiegel als günstig, ein hoher LDL-Spiegel dagegen als weniger günstig angesehen.
HDL dient dem Transport von Cholesterin vom Gewebe zur Leber. Dort wird der Fettstoff abgebaut und seine Produktion bei ausreichender Menge gedrosselt. LDL dient dem Transport in umgekehrter Richtung und kann in zu hoher Menge die Fetteinlagerung im Gewebe fördern. Auf Grundlage dieser Erkenntnis wird vermutet, dass ein hoher HDL-Spiegel und ein niedriger LDL-Spiegel dazu führen, dass im Verhältnis mehr Cholesterin von den Gefäßen zur Leber transportiert wird und sich deshalb weniger Ablagerungen in den Blutgefäßen bilden.

Ist der Cholesterinspiegel im Blut zu hoch, lagern sich die Fette an den Gefäßwänden ab, wobei dies durch hohen Blutdruck bzw. freie Radikale noch begünstigt wird. Es kann zu Verletzungen und Wucherungen an den Gefäßen kommen, die eine weitere Anlagerung von Cholesterin begünstigen und den Blutfluss im Körper behindern (Stichwort Arteriosklerose). Heutzutage ist ein zu hoher Cholesterinspiegel eine der drei Hauptursachen für koronare Herzerkrankungen, die zu den häufigsten Todesursachen weltweit gehören.

Ginseng hilft den Fettstoffwechsel des Körpers in einer gesunden Balance zu halten:

  • Ginseng stimuliert die Enzyme, die an der Verstoffwechselung der Fette teilnehmen, so treten weniger Ablagerungen in den Gefäßen auf.
  • Unter dem Einfluss von Ginseng werden eher Fette statt Kohlenhydrate verbrannt, um Energie zu gewinnen. So wird das Blut entlastet und Fettpölsterchen entgegengewirkt.
  • Ginseng bewirkt, dass mehr belastendes Cholesterin (LDL) von der Leber aufgenommen und somit dem Blutkreislauf entzogen wird, und verringert so Gefäßablagerungen.
  • Ginseng unterstützt die Bildung des „guten“ HDL-Cholesterins und trägt somit zu einem insgesamt ausgewogenen, gesunden Cholesterinspiegel bei.
  • Ginseng kurbelt den Stoffwechsel an und sorgt so für eine schnelle Umwandlung der Nährstoffe und Ausscheidung von Schadstoffen. Dies begünstigt auch die Sauerstoffversorgung von Herz und Gehirn.

    Weitere Details finden Sie in dieser Studien-Zusammenfassung.

Arteriosklerose - Thrombose

Mit zunehmendem Alter - jedoch bei zu hohen Cholesterinwerten auch bereits in jungen Jahren - lagern sich Fettstoffe aus dem Blut an den Wänden der Blutgefäße ab. Zusätzliche Kalkablagerungen können dies noch verstärken. Die Folge: Das Gewebe verdickt, und der Blutweg verengt sich (Arteriosklerose).
Durch eine gesunde Arterie kann das Blut ungehindert strömen. Eine durch Ablagerungen verengte Arterie jedoch verlangt dem Herzen eine höhere Leistung ab, da nur durch mehr Druck (hoher Blutdruck) und erhöhte Schlagfrequenz (Puls) die nötige Blutmenge zirkulieren kann. Häufig sind mit Arteriosklerose auch Durchblutungsstörungen des Herzmuskels oder Gehirns verbunden. Auch steigt das Risiko von Blutgerinnseln (Thrombosen), die sich an den verengten Gefäßen bilden und dann die Adern verstopfen oder mit dem Kreislauf durch den Körper wandern (Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls).

Neben den positiven Wirkungen des Ginsengs auf den Cholesterinspiegel und die damit verbundene Reduzierung von Ablagerungen an den Gefäßwänden (s.oben) besitzt diese Heilpflanze noch weitere Eigenschaften, die Arteriosklerose und Thrombosen entgegenwirken.

Eine Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Blutgefäß bildet. Ursachen hierfür können Gerinnungsstörungen, Schäden der inneren Gefäßwand sowie potentiell alle Situationen, die zu einer starken Verlangsamung des Blutstroms führen, sein.

Thrombozyten oder Blutplättchenspielen eine wichtige Rolle in der Blutgerinnung. Ihre Aufgabe ist die Thrombozytenanhaftung bzw. -vereinigung zum Verschluss von verletzten Blutgefäßen und die Freisetzung zahlreicher gerinnungsaktiver Stoffe (Gerinnungsfaktoren, Botenstoffe). Während der Blutgerinnung erfahren die Thrombozyten durch Aktivatoren wie z.B. ADP, Kollagen und Thrombin eine Änderung ihrer Form. Es erfolgt eine Oberflächenvergrößerung durch Ausstülpung bestimmter Bereiche. Dies begünstigt die Thrombusbildung, also Zusammenlagerung vieler Blutplättchen, durch Bindung mit anderen Thrombozyten. Fibrin ist hierbei der vernetzende „Klebstoff“, und sein Vorhandensein aktiviert die Thrombozytenvereinigung. Fibrin ist ein Protein, das durch die Einwirkung des Enzyms Thrombin aus der fadenförmigen löslichen Vorstufe, dem Fibrinogen gebildet wird. Das Fibrin polymerisiert anschließend und bildet ein Netz (= Blutgerinnsel), das die Wunde verschließt.
Sind nun z. B. die Gefäßinnenwände (Endothel) verletzt, kommen die im Blut zirkulierenden Thrombozyten in direkten Kontakt mit nicht endothelialen Zellen und dem darin enthaltenen Kollagen, was eine Aktivierung und daraus folgend eine Vereinigung von Thrombozyten bewirkt: Ein Blutgerinnsel (Thrombus) kann sich bilden.

Ginseng verhindert Thrombosen.

Die Ginsengwirkstoffe, insbesondere das Ginsenosid Rg2, zeigen einen stark hemmenden Effekt auf die Blutplättchenaggregation, die mit der Wirkung von ASS-Präparaten zu vergleichen ist.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Ginseng die Vereinigung der Thrombozyten und somit die Bildung von Blutgerinnseln und Thrombosen wirksam verhindern kann.

Als eine weitere Ursache für Schädigungen der Gefäßwände und somit Ansatzpunkte für Arteriosklerose/Thrombose wird heutzutage die mit dem Alter zunehmende schädliche Wirkung „freier Radikale“ angesehen. Freie Radikale sind aggressive und schnell reagierende Sauerstoffverbindungen, die als Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels auftreten. Sie können jedoch auch durch zuviel UV-Strahlung oder durch Einatmen von Zigarettenrauch entstehen.

Der Körper besitzt ein Schutzsystem gegen diese aggressiven Moleküle, das jedoch mit zunehmendem Alter nachlässt. Freie Radikale zerstören äußerst reaktionsschnell und radikal nicht nur Fette und Eiweiße, sondern auch unser Erbmaterial. So verursachen sie Haut- und Bindegewebsschäden, Falten im Gesicht und auch eine Zunahme rheumatischer Beschwerden oder Krebserkrankungen. Da sie auch die Endothelschicht (auskleidende Zellschicht der Blutgefäße) schädigen können, werden freie Radikale ebenfalls als Auslöser von Arteriosklerose gesehen. Durch die sogenannte antioxidative Wirkung des Ginsengs wird dem zerstörerischen Potential der freien Radikale Einhalt geboten.

Diese Wirkung belegen auch die Erfahrungen von Prof. Dr. med. Christoph M. Bamberger, Hormonexperte und Anti-Aging-Arzt, die er im Rahmen eines Vortrags auf der FloraFarm präsentierte. Er ist der erste und bisher einzige Professor für Endokrinologie und Stoffwechsel des Alterns. Neben seiner Forschungstätigkeit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, für die er schon mehrfach ausgezeichnet wurde, bietet er eine eigene Präventiv- und Hormon-Sprechstunde an. Darüber hinaus ist er Direktor des Medizinischen PräventionsCentrums Hamburg (MPCH) und Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften.

Ginseng gegen freie Radikale

          

 

 

 

 

Freies Radikal                              Antioxidans des Ginsengs                       Freies Radikal wird zu unschädlichem Molekül

 

Die Wirkstoffe des Ginsengs entschärfen freie Radikale, indem sie Elektronen abgeben, diese in das defekte Molekül (freies Radikal) einbauen und so dessen zellschädigende Wirkung verhindern.
Indem sie freie Radikale abfangen, schützen die Ginsenoside die Zellschicht an der Innenfläche der Blutgefäße (Gefäßendothel) vor Zerstörung.

Ginseng schützt die Gefäßwände über die Beeinflussung des Fettstoffwechsels, der Blutgerinnung, seine antioxidative Wirkung sowie die positive Beeinflussung des Stoffwechsels in den Gefäßwänden.
Ginseng besitzt demnach wichtige Wirkeigenschaften, die die auslösenden Faktoren der Arteriosklerose und der Thrombose günstig beeinflussen.

Stress

Unser Organismus ist darauf programmiert, auf Bedrohungen und Gefahr mit Stresssymptomen zu reagieren. Heutzutage sind jedoch die auslösenden Situationen keine angreifenden wilden Tiere, sondern moderne Stressauslöser wie seelische Krisen oder äußerer Druck. Anders als in der „Jäger-und- Sammler-Zeit“ bleibt in unserer modernen Zivilisation die Alarmsituation des gesamten Organismus ohne praktische Folgen: Die Alarmreaktionen des Körpers werden nicht durch körperliche Reaktionen – Flucht oder Angriff – „abgearbeitet“, sondern laufen „ins Leere“. Auf kurzzeitigen Stress ist der Organismus gut vorbereitet, er kann uns sogar beflügeln. Dauernde Stresseinwirkungen jedoch verursachen körperliche Schäden wie z. B. Abgeschlagenheit oder Schlaflosigkeit.

In Stresssituationen löst das Nervensystem Alarm aus. Hypothalamus, Hypophyse und die Stresshormone der Nebennieren sorgen für die Reaktionen des Körpers wie geistige und körperliche Anspannung, Reaktionssteigerung, Erhöhung des Blutdrucks, der Atmungsaktivität sowie des Energieumsatzes. Die Blutbahnen pressen sich zusammen, der Blutdruck steigt ebenso wie der Blutzuckerspiegel und die Stoffwechselaktivität, die Muskeln werden in Alarmbereitschaft versetzt. Außerdem werden Fettstoffe ins Blut transportiert und Haut und innere Organe – insbesondere der Verdauungstrakt – weniger durchblutet.
Stress geht zu Lasten des inneren Gleichgewichts.

Negative Stressfolgen sind demzufolge:

  • durch die reduzierte Blutversorgung von Magen und Darm verursachte Verdauungsbeschwerden (Gefahr eines Magengeschwürs)
  • ein geschwächtes Immunsystem
  • sexuelle Unlust und Potenzprobleme bei chronischem Stress
  • Bluthochdruck
  • Schädigung der Gefäße und des Herzens
  • erhöhter Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, die Arteriosklerose bzw. Diabetes Vorschub leisten
  • Gefahr von Thrombosen durch erhöhten Blutgerinnungsfaktor.

Ginseng wirkt in doppelter Weise positiv auf das Stressgeschehen im Körper ein:

  • In der akuten Situation steigert er die körperliche und geistige Reaktions- und Leistungsfähigkeit. Er trägt dazu bei, dass die im Blut verfügbaren Energieträger leichter aktiviert werden. Durch bessere Ausnutzung vorhandener Energien wird der Körper entlastet.
  • Nach Abklingen der Anspannung hilft Ginseng, körperliche Stresssymptome schneller abzubauen. Außerdem sorgt er dafür, dass in der Nebennierenrinde weniger Alarmstoffe produziert werden und die Leber schneller die im Kreislauf befindlichen Glucocorticoide (Steroidhormone, die den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, das Herz-Kreislaufsystem und das Nervensystem beeinflussen und das Immunsystem unterdrücken) abbaut. Dies führt zu einer Normalisierung des gesamten Stoffwechsels.

Diese positiven Wirkungen wurden auch in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Hier finden Sie eine Zusammenfassung von Studien zu diesen Themen.

Durch die Eigenschaft des Ginsengs, in Stresssituationen zuerst die verfügbaren Energien zu mobilisieren und dann ausgleichend und beruhigend zu wirken, besitzt diese Heilpflanze eine Schutzfunktion, die gerade in der heutigen hektischen und fordernden Zeit für eine Steigerung des Wohlbefindens sorgt.
Ginseng macht gelassener und hilft, konzentriert statt erregt zu reagieren – er fördert den Ausgleich der Kräfte!

Hochwertige Ginsengprodukte, wie Ginsengwurzeln und Ginsengkapseln finden Sie in unserem Online-Shop.